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ESPAÑA 4.2 – Akteure und Werte der ‚Transición’ in Spanien

Von Mariarosa Pellicer Palacín
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Texto en español
Text in Spanisch

Der Film Moi, Juan Carlos, roi d’Espagne, vom Regisseur Miguel Courtois, gibt’s weiterhin nur in französischer Sprache. Allein die Tatsache, dass dieser Film in Spanisch nicht gesehen werden konnte, zeigt das mangelnde Interesse der spanischen Institutionen, Politik und Gesellschaft nicht nur für die Werte, die die ‚Transición’ (Übergang der Diktatur zur Demokratie) ermöglichten, sondern auch für die Freiheit in der Kunst, der Kultur und den Medien.

Spanien hatte das Glück 1975 einen politischen Kader zu haben, der in der Lage war, die ‚Transición’ mit allen ihren Konsequenzen in Gang zu setzen. Vor allem aber hatte Spanien auch das Glück eine wachsame und fordernde, aber auch mitfühlende, tolerante und kollaborative Gesellschaft zu haben, die ihnen ermöglichte und es vor allem forderte, ihre Arbeit zu tun. Nur am Rande sei erwähnt, dass die soziale und wirtschaftliche Situation der damaligen Zeit deutlich schlechter als die jetzige war.

Der vorgenannte Film ist nicht nur ein Tribut an die Figur und den politischen Werdegang von König Juan Carlos I., sondern er ist auch eine Anerkennung der Hauptprotagonisten der ‚Transición’. Alle diese Persönlichkeiten – sicherlich von Unvollkommenheiten geprägt – waren aber in der Lage, auf vieles zu verzichten und hohe Risiken für gemeinsame Ziele einzugehen.

Wir sollten uns nicht täuschen, trotz all ihrer Mängel, ohne die Arbeit, Verzicht und Hingabe von Menschen wie König Juan Carlos, Adolfo Suárez, Santiago Carrillo, Don Juan de Borbón (Vater von König Juan Carlos), Torcuato Fernández Miranda, General Gutiérrez Mellado, Kardinal Tarancón und viele mehr, und vor allem ohne die Zusammenarbeit der gesamten spanischen Gesellschaft wäre dieser unvollkommene und unvollständige aber vorbildliche Prozess des Übergangs der Diktatur zur Demokratie in Spanien nicht möglich gewesen.

Mehr als Führer braucht Spanien Frauen und Männer, die mehr Engagement als Machtgier und eine enorme Menschlichkeit und Fähigkeit zum Verzicht und Engagement besitzen, die Bedürfnisse der Gesellschaft erkennen können und die notwendige Tapferkeit beweisen, um Risiken für das Gemeinwohl einzugehen. Allerdings ist dieses eine enorme und sehr undankbare Aufgabe in einer Gesellschaft, in der verletztende und demagogische Äußerungen willkommener sind, als konstruktive und gerechte, klare und ehrliche. Weiter

Weitere Beiträge über SPANIEN
Beiträge über MÉXICO-USA
Beiträge über SYNKRETISMEN
Beiträge über KATALONIEN
Beiträge der Sektion INFORME HISPANO
Beiträge der Sektion ARTiLIT (Kulturmagazin)

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WEITERFÜHRENDE LITERATUR UND LINKS
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Interesante Links:

  • Mariarosa Pellicer Palacín (2002): Luciérnagas
Editorial VIS-A-VIA.ISBN 8495982-307.Cubierta

(c) Nolina 2002

Spanien im 20. Jahrhundert: eine Annäherung durch Musik bekannter Musiker und Gedichte wichtiger Dichter der Zeit. Geschichte über die Emotionen begreifen. Für Schüler, Studierende und Erwachsene (Muttersprache und Spanisch als Fremdsprache ab B1). Mit Audio-CD (Originalmusik). Zahlreiche Fotografien: Anfang des 20. Jahrhunderts, Bürgerkrieg, Exil, Francozeit, Migration, „Transición“, Studentenkonflikt von 1987, etc. (Spanisch). Editorial VIS-A-VÍA. Inhalt. Leseprobe (aufgerufen am 23.05.2016).

Revista Andalucía Educativa (Junta de Andalucía – España) – Rezension LUCIÉRNAGAS (Spanisch) (aufgerufen am 22.06.2016).

 

Vorschläge für weitere Recherche:

„Moi, Juan Carlos, roi d’Espagne“, Miguel Courtois, die ‚Transición’ (Übergang der Diktatur zur Demokratie), Meinungsfreiheit, Freiheit in der Kunst und in der Kultur, König Juan Carlos I., Adolfo Suárez, Santiago Carrillo, Don Juan de Borbón (Vater von König Juan Carlos), Torcuato Fernández Miranda, General Gutiérrez Mellado, Kardinal Tarancón…


Enzyklopädien:

Deacademic (multilinguale Suche in zahlreichen Enzyklopädien und Worterbüchern).

Wikipedia (in zahlreichen Sprachen). Alle Artikel befinden sich dort nicht in allen Sprachen. Außerdem können die Informationen in den verschiedenen Sprachen – je nach jeweiliger Relevanz – sehr unterschiedlich sein.

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