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ESPAÑA 12.2 – Der Spanische Bürgerkrieg: der kurze Sommer der Anarchie

Von Mariarosa Pellicer Palacín
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Texto en español
Text in Spanisch

In den Wochen nach dem militärischen Aufstand vom 18. Juli 1936 fand eine wirkliche und spontane Volksrevolution mit libertärem Akzent statt.

Es sollte beachtet werden, dass die selbstverwaltenden und libertären Ideen in Spanien seit Ende des 19. Jahrhunderts eine fruchtbare Rezeption hatten. Auch unter den Anarchisten gab es mehrere Tendenzen. Die Idealistischen – überzeugte Antiautoritäre und Antimilitaristen – waren auch gegen eine politische Anteilnahme. Viele sahen diesen Zeitpunkt als die Gelegenheit, den libertären Traum zu erleben. Eine Minderheit dachte, dass er nur mit Hilfe von Waffen erreichbar sei.

Die anarchistische Gewerkschaft CNT (Confederación Nacional del Trabajo – Nationale Konföderation der Arbeit) erreichte mehr als 1,5 Millionen Mitglieder. Während des Krieges trat sie in Verbindung mit der FAI (Federación Anarquista Ibérica – Iberische Anarchistische Föderation). Während die CNT gewerkschaftlich aktiv war, war die FAI mehr ideologisch. Der Sieg der Volksfront Frente Popular mit der anschließenden Ernennung von anarchistischen Ministern verursachte starke Spannungen innerhalb der Organisation.

In dieser revolutionären Periode von 1936 wurden Agrarwirtschaften und Fabriken, meist ohne Gewalt oder Regierungsopposition, kollektiviert. In Städten wie Barcelona, wo die CNT die dominierende Gewerkschaft war, blieb auf diese Weise die industrielle Produktion erhalten. Viele Unternehmer und Betriebsverwalter hatten die Unternehmen und die Stadt verlassen. Diese revolutionäre Konstellation war in Katalonien entscheidend, existierte aber auch in Aragonien, in Andalusien und in anderen Gegenden Spaniens.

Im zweiten Teil dieses Themas werden wir uns auf die aus anderen Ländern erhaltene Unterstützung beider Konfliktparteien und auf die internationale Auswirkung des spanischen Konflikts beziehen. Weiter. Zurück.


Weitere Beiträge über SPANIEN

Beiträge über MÉXICO-USA

Beiträge über SYNKRETISMEN
Beiträge über KATALONIEN
Beiträge der Sektion INFORME HISPANO
Beiträge der Sektion ARTiLIT (Kulturmagazin)

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WEITERFÜHRENDE LITERATUR UND LINKS
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Interesante Links:

  • Mariarosa Pellicer Palacín (2002): Luciérnagas
    Editorial VIS-A-VIA.ISBN 8495982-307.Cubierta

    (c) Nolina 2002

    Spanien im 20. Jahrhundert: eine Annäherung durch Musik bekannter Musiker und Gedichte wichtiger Dichter der Zeit. Geschichte über die Emotionen begreifen. Für Schüler, Studierende und Erwachsene (Muttersprache und Spanisch als Fremdsprache ab B1). Mit Audio-CD (Originalmusik). Zahlreiche Fotografien: Anfang des 20. Jahrhunderts, Bürgerkrieg, Exil, Francozeit, Migration, „Transición“, Studentenkonflikt von 1987, etc. (Spanisch). Editorial VIS-A-VÍA. Inhalt. Leseprobe (aufgerufen am 23.05.2016).

  • Revista Andalucía Educativa (Junta de Andalucía – España) – Rezension LUCIÉRNAGAS (Spanisch) (aufgerufen am 22.06.2016).

Vorschläge für weitere Recherche:

Enzyklopädien:

Deacademic (multilinguale Suche in zahlreichen Enzyklopädien und Worterbüchern).

Wikipedia (in zahlreichen Sprachen). Alle Artikel befinden sich dort nicht in allen Sprachen. Außerdem können die Informationen in den verschiedenen Sprachen – je nach jeweiliger Relevanz – sehr unterschiedlich sein.

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