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SPRACHEN DER USA 1.2 – Der Kampf des Englischen in den USA

Von Mariarosa Pellicer Palacín
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Español /Spanisch

Die Vereinigten Staaten von Amerika haben keine Amtssprache für das gesamte Territorium, obwohl Englisch die allgemein genutzte Sprache ist. Allerdings ist sie in 32 der 50 Staaten des Bundes heute auch Amtssprache. Die restlichen Staaten haben keine offizielle Sprache. In einigen Mitgliedstaaten koexistiert Englisch auf der Verwaltungsebene – offiziell oder in der Tat – mit vielen Sprachen, insbesondere mit indigenen Sprachen, mit dem Spanischen oder dem Französischen.

Auf sein Land bezogen äußerte der Präsident der USA Theodore Roosevelt im Jahr 1907: “(…) hier haben wir nur Platz für eine Sprache und diese ist Englisch (…)”. Seit den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts sind verschiedene Bewegungen und Organisationen entstanden, die diese Idee zu beweisen und in die Praxis umzusetzen versuchen.

Die Aktionen der Englisch-only-Bewegung – unterstützt von Organisationen wie ProEnglish oder U.S. English – zielen darauf ab: die Gesellschaft und die Politik der USA zu überzeugen, dass es notwendig ist, Englisch als Amtssprache festzulegen.

Diese Einstellung hat zahlreiche Kritiker. Unter anderem, die renommierte Linguistic Society of America (LSA), die sich 1986 in einer Erklärung gegen die Ziele der English-only-Bewegung positionierte. Sie argumentierte darin folgendermaßen: Eine Sprache kann nicht unter Zwang durchgesetzt werden und es ist ein kultureller und wirtschaftlicher Vorteil, Kenntnisse in mehreren Sprachen zu haben. Sie erklärte auch, dass das, was getan werden sollte ist, Muttersprachler anderer Sprachen zu fördern, damit sie die eigene Sprache bewahren, und den Englischmuttersprachler zu ermuntern, andere Sprachen zu erlernen.

Sie ist ferner der Auffassung, dass die Argumentation der English-only-Bewegung keine wissenschaftliche Grundlage hat und, dass sie im Widerspruch zur grundlegenden Tradition von sprachlicher Toleranz der USA steht. Viele glauben auch, dass mit der Festlegung von Englisch als Amtssprache eine der wichtigsten Säulen der Kultur des Landes – und zwar die Freiheit des Einzelnen – nicht respektiert werden würde.

Diese Debatte wird mehr oder weniger intensiv seit dem 18. Jahrhundert geführt und verursachte Situationen sprachlicher Unterdrückung in verschiedenen Regionen. Andererseits führte sie zu einem deutlichen Anstieg der Anzahl von Staaten, die Englisch als Amtssprache festlegten. Bis 1978 waren es nur zwei (Nebraska und Illinois) und derzeit sind es 32. Der Letzte war West Virginia im Jahr 2016. Zurück / Weiter

Beiträge über MÉXICO-USA
Beiträge über USA
Beiträge über SPANIEN
Beiträge über SYNKRETISMEN
Beiträge über KATALONIEN
Beiträge der Sektion INFORME HISPANO
Beiträge der Sektion ARTiLIT (Kulturmagazin)

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WEITERFÜHRENDE LITERATUR UND LINKS
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Interesante Links:

Vorschläge für weitere Recherche:

Enzyklopädien:

Deacademic (multilinguale Suche in zahlreichen Enzyklopädien und Worterbüchern).

Wikipedia (in zahlreichen Sprachen). Alle Artikel befinden sich dort nicht in allen Sprachen. Außerdem können die Informationen in den verschiedenen Sprachen – je nach jeweiliger Relevanz – sehr unterschiedlich sein.

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